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Konfirmandenunterricht

Die Schülerinnen und Schüler der Paul-Moor-Schule haben jedes Jahr die Gelegenheit, Konfirmandenunterricht im Rahmen ihrer Unterrichtszeit an der Schule zu besuchen.

Die Konfirmation kann dann entweder in der eigenen Heimatgemeinde stattfinden, oder zusammen mit anderen Schülerinnen und Schülern der Paul-Moor-Schule.

Einige Schülerinnen und Schüler nehmen sowohl am Konfirmandenunterricht der Heimatgemeinde, als auch am Unterricht an der Paul-Moor-Schule teil. Hierdurch wird dem besonderen Förderbedarf Rechnung getragen und gleichzeitig der Kontakt zu nichtbehinderten Konfirmandinnen und Konfirmanden gefördert. Da die Paul-Moor-Schule eine Ganztagsschule ist, ist es mitunter aber zeitlich nicht möglich den Konfirmandenunterricht in der eigenen Gemeinde zu besuchen. Der Konfirmandenunterricht in der Schule bietet hier eine gute Alternative. In großen gemeindlichen Konfirmandengruppen findet man ganz unterschiedliche Lernvoraussetzungen, die Pfarrerinnen und Pfarrer immer wieder herausfordern. Konfirmandinnen und Konfirmanden mit besonderem Förderbedarf können diesen dort oft nicht ausreichend erfahren.

Gute Gründe sprechen auf der einen Seite für den Besuch des Konfirmandenunterrichts in der Heimatgemeinde, vielfältig geschieht dies auf ganz unspektakuläre und gute Weise. Auf der anderen Seite erleben behinderte Konfirmandinnen und Konfirmanden den Unterricht an ihrer Schule als Schutzraum und können in kleinen Gruppen individueller gefördert werden.

Mit jeder Schülerin und jedem Schüler wird gemeinsam mit den Eltern nach der für ihn oder sie besten Lösung gesucht.

Die zu behandelnden Themen sind ähnlich denen im gemeindlichen Konfirmandenunterricht: Wir sind eine Gruppe, Kirche und Gottesdienst, Bibel, biblische Geschichten, Gebet, Sterben und Tod, Gott und Glauben, Taufe, Abendmahl, Gebote und Konfirmation

Je nach den Möglichkeiten der Gruppe arbeiten wir mit Bildern und Texten, mit Musik und Rollenspiel, mit Basteln, Malen und Spielen. Wir beginnen und beenden den Unterricht mit Singen und Beten und anderen gottesdienstlichen Elementen, damit sich die Konfirmandinnen und Konfirmanden im Gottesdienst heimisch fühlen.

Im Mittelpunkt des Konfirmandenunterrichts stehen die Jugendlichen selber. Sie sind in einer Lebensphase, in der sie von der Kindheit Abschied nehmen. Einer Lebensphase die von großen Unsicherheiten und durch viele Fragen bestimmt ist. Im Konfirmandenunterricht sollen sie erleben, dass Gott ihnen in allen Lebenslagen, Brüchen und Schwierigkeiten als treuer Begleiter zur Seite steht.

                                                                                                             Birgit Schacht - Pfarrerin

 

Konfirmanden im Schuljahr 2017/2018