Kopfzeile

Therapien

Neben der pädagogischen Förderung bedürfen unsere Schülerinnen und Schüler aufgrund komplexer Behinderungsbilder oftmals einer therapeutischen Behandlung.
In unserer Schule ermöglichen wir Kindern und Jugendlichen, während des Schulalltags Therapieangebote in unseren Räumlichkeiten wahrzunehmen, die von außerschulischen Ergotherapeutinnen und Krankengymnastinnen angeboten werden.
Seit diesem Halbjahr besteht auch ein Logopädie-Angebot. Genauere Informationen hierzu folgen!

 

 Ergotherapie erfolgt auf ärztliche Verordnung bei motorisch-funktionellen,
sensomotorisch-perzeptiven, neuropsychologischen und/oder psychosozialen Störungen mit dem Ziel, die individuelle Handlungsfähigkeit zu entwickeln.

Krankengymnastik zielt darauf ab, Beeinträchtigungen des Stütz- und Bewegungsapparates durch spezielle gymnastische Übungen zu beseitigen oder zu mildern. Auch sie erfolgen auf ärztliches Rezept und werden über die Krankenkasse abgerechnet.

 

Durch die Hereinnahme der Therapie in die Schule wird der interdisziplinäre Wissenstransfer aller am Förderprozess unserer Schülerinnen und Schüler beteiligten Fachkräfte wesentlich erleichtert. Gegenseitige Hospitationen in Therapie und Unterricht, Absprachen hinsichtlich  des Förderbedarfs einzelner Schüler sowie Beratungen, wie die in der Therapie angelegte Förderung im Unterricht unterstützt werden kann, optimieren eine konsequente pädagogisch-therapeutische Förderung.

Sowohl Schülerinnen und Schüler als auch deren Eltern werden durch den Wegfall zusätzlicher Termine entlastet. Dies ist in vielen Fällen eine Notwendigkeit, da die Schüler nach dem ganztägigen Unterricht häufig erschöpft sind, die Anfahrtswege für viele Familien erheblich wären und die Therapiedauer in der Regel mehrere Jahre umfasst.