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Tiergestützte Pädagogik

Ab dem Schuljahr 2013/2014 bekam Bearded Collie Hündin Emilie, die schon seit drei Jahren das Wahlpflichtangebot der Schule bereichert, Verstärkung von ihren Töchtern Abbi und Mara.

Diese wurden allmählich in den schulischen Kontext eingeführt und hatten durch die Sicherheit ihrer Mutter in diesem Arbeitsgebiet die Möglichkeit, erste Erfahrungen zu machen und den angemessenen Umgang mit dem Schülern zu erproben bzw. zu erlernen. Nach einer angemessenen Einführungsphase konnten auch sie einzelne Aufgaben mit den Schülern übernehmen und die Ausbildung als Schulhund begann.

 

Der Kontakt mit dem Lebewesen "Hund" spricht viele Bedürfnisse der Kinder an und bildet häufig eine kommunikative Basis. Die Hunde im schulischen Kontext fördern und unterstützen verschiedenste Lernziele auf physischer und psychischer Ebene, die auf spielerischem, sachlichem und emotionalem Wege erreicht werden. In der Interaktion mit den Kindern nehmen die Hunde dabei unterschiedliche Funktionen ein. Sie sind Lehrer, Freunde und/oder einfach nur Seelentröster. Durch das direkte Feedback lernen die Schüler, sich auf andere Lebewesen einzustellen, deren Befürfnisse zu berücksichtigen, Empathie zu entwickeln und dabei auch eigene Interessen zurückzustellen. Die Anwesenheit von Emilie, Mara und Abbi verändert die Lernatmosphäre im Unterricht enorm. Die Schüler sind wesentlich ruhiger, konzentrierter und motivierter.